Donnerstag, 6. Oktober 2005

Acht Augen im Gespräch

Amüsant, was gelegentlich für Sprachbilder entstehen, wenn Journalisten zu viel vor verschlossenen Türen warten: Heute spricht das politische Berlin von einem Acht-Augen-Gespräch, das Angie, Acker, Ede und Münte führen wollen. Wieso, frage ich mich, lautet die Gesprächseinheit ausgerechnet „Auge“?

Das mag eine gar lustige Zwinkerrunde werden, aber fehlt da nicht etwas Hirn? Und Herz? Hat man zu Straußens Zeiten die Leber ins Gespräch integriert? Und welche Dame mischt sich heute als Gebiss ein?

Es grüßen die Schwimmhäute (der Bademeisterin)

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