FUSSBALL

Donnerstag, 9. April 2009

Elf des Tages - die sympathischsten Bundesligaspieler

Tor
Jens Lehmann (VfB Stuttgart). Gut gebauter Elfmeterkiller mit Hang zum Abheben - und sei es mit dem Heli nach Hause an den Starnberger See.

Abwehr
Philipp Lahm (Bayern München). Der Asterix der Bundesliga.
Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin). Der Schönste.
Joe Simunic (Hertha BSC Berlin). Der Coolste.
Patrick Owomoyela (Borussia Dortmund). Der Smarteste. Engagiert sich gegen Fremdenfeindlichkeit.

Diego / Foto: Wikipedia

Mittelfeld
Simon Rolfes (Bayer Leverkusen). Der Zweitschönste.
Diego (Werder Bremen). Der Genialste (Foto: Wikipedia).
Bastian Schweinsteiger (Bayern München). Die Bademeisterin mag ihn einfach gern.
Maximilian Nicu (Hertha BSC Berlin). Der Spitzbübischste.

Angriff
Vedad Ibisevic (1899 Hoffenheim). Der Lausbübischste. Der gebürtige Bosnier hat schon viel Schlimmeres erlebt als einen Kreuzbandriss.
Grafite (VfL Wolfsburg). Grafietsch? Grafitschi? Grafiete? Grafiti? Graf Fiete? Egal, das 5:1 gegen Bayern, als Grafite fünf Gegenspieler austanzte und den Ball per Hacke einnetzte, war einfach sensationell.

Dienstag, 7. April 2009

Elf des Tages - die unsympathischsten Bundesligaspieler

Tor
Michael Rensing (Bayern München). Was ist gelb und fuchtelt mit den Armen, rudert stets am Ball vorbei? Die Aussage "Keine Chance für Rensing" bedeutet nicht, dass der Ball für Adler, Drobny, Enke, Neuer, Rost oder Wiese unhaltbar gewesen wäre.

Abwehr
Christian Lell (Bayern München). Der Meistermacher. Macht Leverkusen, Hamburg oder Hertha zum Meister dank seines grotesken Stellungsspiels. Die Polizei zieht öfter mal Rot - wenn Lell mal wieder seine Freundin verprügelt hat.
Daniel van Buyten (Bayern München). Männer mit Haarband, das geht gar nicht. Catcher-Söhne mit Haarband schon gar nicht.
Mike Franz (Karlsruher SC). Die Bademeisterin mag keine Klopper.
Rafinha (Schalke 04): Es fehlte noch ein Schalker.

Mittelfeld
Torsten Frings (Werder Bremen). Sein stets beleidigter Gesichtsausdruck und die dilettantische Intrige gegen Joachim Löw gefallen mir noch weniger als die weibischen Haare.
Mark van Bommel (Bayern München). Könnte von Werner Lorant entdeckt worden sein, treten, kloppen, Gras fressen. Hollands Bondscoach Marco van Basten schmiss ihn aus der Elftal. Wie gut, dass er das Bett mit der Tochter des neuen Nationaltrainers Bert van Marwijk teilt, so konnte er sein Comeback für Oranje feiern.
David Jarolim (Hamburger SV). Eine Schwalbe macht noch keinen Titel. Sucht nicht nur zu Ostern Eier.
Jermaine Jones (Schalke 04). Es fehlte noch ein Schalker. Fehlpasskönig mit Streetfighter-Attitüde und Fistelstimme.

Angriff
Artur Wichniarek (Arminia Bielefeld). Was hat die Bademeisterin unter diesem Chancentod gelitten, erzielte für Hertha sagenhafte 4 Tore in 44 Spielen. Ich erinnere mich an ein Hertha-Spiel: Wichniarek zielt aufs Tor, der Ball landet im Seitenaus. Da erhebt sich hinter mir eine anerkennende Stimme: "Zweitligatorschützenkönig!"
Kevin Kuranyi (Schalke 04). Es fehlte noch ein Schalker. Da kommt nur der Nutellamesserablecker und Nationalmannschaftsflüchtling mit dem F...bärtchen in Frage.

Dienstag, 18. November 2008

Bernd Schuster trainiert nicht freiwillig

Die Bademeisterin amüsiert sich über Bernd Schuster: Der frühere blonde Engel trainiert derzeit Real Madrid, doch es läuft nicht recht, im Pokal flog der Club gegen den Drittligisten Real Unión de Irún raus, und nur Vierter ist das königliche Team in der Primera División, verlor am Samstag in Valladolid, das in der Woche zuvor 0:6 vom FC Barcelona abgewatscht wurde.

Dennoch: Zur Belohnung gab Schuster seinem Team zwei Tage trainingsfrei. Doch Manager Pedja Mijatovic pfiff den Trainer zurück. Der setzte daraufhin ein freiwilliges Training an. Und erschien selbst nicht, sondern fuhr zur Taufe seiner Tochter nach Salamanca. Kaum eifriger waren indes die Fußballer, gerade mal fünf kamen zum freiwilligen Training.

Mittwoch, 10. September 2008

Philipp Lahm geht mit seinem Kühlschrank spazieren

Philipp Lahm vom FC Bayern München blickte in der Süddeutschen Zeitung in die Zukunft:

"Die Zeiten ändern sich, alles entwickelt sich, der Fußball, die Welt, die Technik. In 20 Jahren wird der Kühlschrank wahrscheinlich auch nicht mehr in der Ecke stehen. Da geht der Kühlschrank neben dir her und gibt dir die Cola-Flasche in die Hand."

Sonntag, 15. Juni 2008

Was treiben eigentlich die Engländer während der EM?

An diesem Samstag heiratet Wayne Rooney seine Lebensgefährtin Coleen McLaughlin. Böse Zungen sagen, dass auf die Bordelle in Manchester nun magere Zeiten zukommen, wozu noch bösere Zungen fragen: Warum?
Christian Zaschke gedenkt der nicht qualifizierten Engländer in der Süddeutschen Zeitung.

Freitag, 13. Juni 2008

Die EM im Spiegel wohlgesetzter Worte

Christoph Metzelder ist barttechnisch in Bestform, sollte seine Strategie allerdings im Turnierverlauf überdenken. Sieht sonst bald nichts mehr. Hätte dadurch andererseits den Vorteil, dass er nicht mitbekäme, wie ihm die Gegenspieler enteilen.
Der gut rasierte Andreas Lesch in der Berliner Zeitung nach dem 1:2 gegen Kroatien.

Tätowiert von oben bis unten - steht herum wie eine vollgesprühte Mauer … Armer Matrix!
Die Repubblica würdigt die Leistung des Italieners Materazzi beim desaströsen 0:3 gegen die Niederlande.

Immerhin bleibt die Schneefallgrenze so hoch, dass davon der EM-Spielbetrieb nicht negativ beeinflusst werden sollte. Selbst hoch geschlagene Flanken sollten noch ohne Vereisung des Balles im Strafraum ankommen.
Der Deutsche Wetterdienst zur erwarteten Schafskälte in diesen Tagen.

Hätten wir anders gespielt, dann wären wir schon zur Halbzeit 0:5 zurückgelegen.
Griechenlands antiker Trainer Rehhakles rechtfertigt seine unansehnliche 7-0-3-Taktik beim 0:2 gegen Schweden.

Montag, 9. Juni 2008

Die EM: der Pfosten, die Null und der weibliche Zyklus

Unsere besten Spieler waren die beiden Pfosten.
Die türkische Zeitung Milliyet nach dem 0:2 gegen Portugal.

Sverkos wurde später von den tschechischen Reportern gefragt, ob dies das wichtigste Tor seiner Karriere gewesen sei. Genauso gut hätte man einen Einäugigen nach seinem Lieblingsauge fragen können. Sverkos' Torbilanz der letzten Jahre liest sich ja wie ein Huub-Stevens-Thriller: Überall stand die Null.

Raphael Honigstein in der Süddeutschen Zeitung nach dem 1:0 Tschechiens gegen die Schweiz.

Diese Abseitsfrage! Ich stelle jetzt oft die Gegenfrage: Können Sie mir den weiblichen Zyklus erklären?
Eva Glawischnig, Vize-Chefin der österreichischen Grünen, verheiratet mit einem früheren Fußball-Profi.

stadion
EM-Stadion in Klagenfurt.
Foto: klape/Flickr

Fußballtrainer oder Dirigent?

Es antwortete Giovanni Trapattoni auf die Frage, was der Unterschied zwischen einem Fußballtrainer und einem Dirigenten sei: "Eine zweite Geige wird nicht vor dem Konzert zum Dirigenten gehen und ihm sagen, dass sie heute mal erste Geige spielen will."

Samstag, 19. April 2008

DFB-Pokal: Dortmund spielt im Frauenfinale

Um die Spannung bei den DFB-Pokalfinals zu erhöhen, hat der DFB den Spielplan geändert. Um 16:30 Uhr treffen die Frauen des 1. FC Saarbrücken auf die Männer von Borussia Dortmund. Der 1. Frauen-Fußball Club-Frankfurt spielt um 20 Uhr gegen FC Bayern München. Mit Spannung erwartet wird das Duell der Torjägerinnen, das sich Luca Toni und Birgit Prinz liefern werden. Borussia-Trainer und Schwafelkönig Thomas Doll warnte indes vor der schweren Aufgabe gegen die Saarländerinnen: "Wir freuen uns auf dieses Finale und sind zu Recht hier. Ich mache mir keine Gedanken, was morgen oder übermorgen ist, ich habe ein Finale vor der Brust." Weiter plattitüdete Doll: "Wenn man am Boden liegt, sollte man es hinbekommen, wieder aufzustehen. Man sollte Flagge zeigen und sich darauf besinnen, warum man Profi geworden ist."

Mittwoch, 26. März 2008

Bundesliga: Im Abstiegskampf reichen 29 Punkte!

Die Bademeisterin betrachtet Woche für Woche die Grottenkicks der Teams am Tabellenende der Fußballbundesliga und hat nun gerechnet.

Bisher galt in der Bundesliga die Formel, dass 40 Punkte den sicheren Klassenerhalt bedeuten. Nur einmal in den vergangenen zehn Jahren brauchte eine Mannschaft tatsächlich 40 Punkte, das war Bayer Leverkusen in der Saison 2002/03. Sonst reichten je dreimal 38 und 37 Punkte, einmal 36 und zweimal 34 Zähler.

Annahme: In dieser Saison könnte rein statistisch der 15. mit 29 Punkte in der Bundesliga bleiben.

Beweis: Der Abstiegskampf ähnelt einem Schneckenrennen, auf Platz 15 liegt nach 25 Spieltagen Arminia Bielefeld mit 21 Punkten, unterm Strich tummeln sich Energie Cottbus (20 Punkte) sowie der 1. FC Nürnberg und der MSV Duisburg mit je 19 Punkten. Die Hansa-Kogge ist mit derzeit 24 Punkten fast schon im sicheren Hafen.

Bielefeld gewann bisher 0,84 Punkte pro Spiel, Cottbus 0,8 und die beiden Schlusslichter 0,76. Rechnen wir das hoch und gehen wir von der Annahme aus, dass das Niveau so bleibt - und es gibt außer Durchhaltefloskeln nichts, was auf Besserung hindeutet-, dann rettet sich der 15. mit sagenhaften 29 Punkten!

Originelle Überlegung am Rande: Um die ominösen 40 Punkte zu gewinnen, müssten der Club und Zebras je sieben der letzten neun Spiele gewinnen.

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